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AGB für meine Begleitungs-Angebote

Stand: 07/2026


§ 1  Geltungsbereich
DIese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Prozessberatungsleistungen die Falko Wilms (nachfolgend „Berater“) gegenüber Auftraggebenden (nachfolgend „Klient“) erbringt.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Klienten werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Berater hat ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zugestimmt. Dies gilt auch dann, wenn der Berater die Leistungserbringung ohne Vorbehalt aufnimmt.

§ 2  Leistungsgegenstand
Der Berater erbringt Dienstleistungen in folgenden Formaten:
Active Confidant: Vertrauliche Einzelbegleitung und strukturierte Reflexion für Führungskräfte und Entscheidungsträger in Profit- und Non-Profit-Organisationen. Im Mittelpunkt steht die Schaffung eines geschützten Raums für Denk- und Entscheidungsprozesse..
Dialogue Facilitator: Gestaltung dialogischer Kommunikationsprozesse zur Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses in Organisationen, Teams oder Stakeholdergruppen.
Der Berater schuldet eine fachgerecht erbrachte Dienstleistung im Sinne eines Dienstvertrags gemäß §§ 1151 ff. ABGB. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, ein konkretes Ergebnis oder eine Veränderung des Klienten sind nicht geschuldet und werden nicht garantiert.
Umfang, Format und Frequenz der Leistungserbringung werden im jeweiligen Einzelauftrag oder Begleitmandat schriftlich vereinbart.

§ 3  Honorar und Zahlungsbedingungen
Die ausgewiesenen Honorare verstehen sich gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG als Bruttobetrag; eine Umsatzsteuer wird nicht in Rechnung gestellt.
Anfällende Reise- und Nebenkosten (insbesondere Kilometergeld gemäß dem jeweils geltenden österreichischen amtlichen Kilometergeldsatz, Nächtigungs- und Verpflegungspauschalen) werden nach tatsächlichem Aufwand in Rechnung gestellt, soweit im Einzelauftrag keine Pauschale vereinbart wurde.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in der gesetzlich vorgesehenen Höhe (§ 456 UGB bzw. § 1333 ABGB) verrechnet. Weitergehende Schadenersatzansprüche bleiben unberührt.
Ein Leistungsverweigerungsrecht des Beraters bei erheblichem Zahlungsverzug bleibt vorbehalten.

§ 4  Vertraulichkeit
Der Berater verpflichtet sich zur absoluten Verschwiegenheit über alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Informationen, Interna, Strategien, Personalangelegenheiten und sonstigen Umstände des Klienten. Diese Verpflichtung gilt zeitlich unbegrenzt über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus.
Die Vertraulichkeitspflicht entfällt ausschließlich, soweit der Berater gesetzlich zur Offenlegung verpflichtet ist. In diesem Fall informiert der Berater den Klienten unverzüglich, sofern dies rechtlich zulässig ist.
Der Berater verpflichtet sich ferner, keine direkten Wettbewerber des Klienten im gleichen inhaltlichen und zeitlichen Kontext zu beraten, sofern sich daraus ein konkreter Interessenkonflikt ergeben würde. Mögliche Interessenkonflikte werden proaktiv offengelegt.

§ 5  Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage der Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO) sowie des österreichischen Datenschutzgesetzes (DSG) in der jeweils geltenden Fassung.
Der Berater ist Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO. Die Verarbeitung beschränkt sich auf jene Daten, die zur Erfüllung des jeweiligen Auftrags erforderlich sind. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht, sofern keine gesetzliche Verpflichtung besteht.
Näheres, insbesondere zu Betroffenenrechten, Speicherfristen und dem Verantwortlichen, regelt die Datenschutzerklärung des Beraters, die dem Klienten auf Anfrage jederzeit zur Verfügung gestellt wird.

§ 6  Terminstornierung und Kündigung
Einzeltermine sind mindestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Beginn schriftlich (E-Mail genügt) abzusagen. Bei späterer oder unterbliebener Absage wird das vollständige Sitzungshonorar fällig. Ein Ausweichtermin kann nach Verfügbarkeit angeboten werden; dieser begründet keinen Anspruch auf Erlass des ursprünglichen Honorars.
Laufende Begleitmandate können von beiden Seiten mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende schriftlich ordentlich gekündigt werden, sofern im Einzelvertrag keine abweichende Regelung getroffen wurde.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn dem anderen Vertragsteil die Fortsetzung der Zusammenarbeit unter Berücksichtigung aller Umstände nicht zumutbar ist.
Bis zum Wirksamwerden einer Kündigung erbrachte und vereinbarte Leistungen sind vollständig zu vergüten.

§ 7  Haftung
Der Berater haftet für Schäden ausschließlich bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
Von der Haftungsbeschränkung ausgenommen sind Personenschäden sowie Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und sonstige Folgeschäden ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
Die Haftung ist der Höhe nach auf das im jeweiligen Auftrag vereinbarte Gesamthonorar begrenzt. Gesetzlich zwingende Haftungsregelungen bleiben von vorstehenden Beschränkungen unberührt.
Der Berater übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, die der Klient auf Basis von Reflexions- oder Beratungsgesprächen eigenverantwortlich trifft. Die Verantwortung für unternehmerische und persönliche Entscheidungen verbleibt stets beim Klienten.

§ 8  Kommunikation und Erreichbarkeit
Der Berater ist an vereinbarten Zeiten erreichbar. Eine Erreichbarkeit außerhalb dieser Zeiten ist nicht Bestandteil des Mandats, sofern dies nicht gesondert vereinbart wurde.
Spontane Kontaktaufnahmen zwischen Sitzungen (z. B. per Telefon, E-Mail oder Messenger) sind im vereinbarten Mandatsrahmen möglich, begründen jedoch keinen Anspruch auf sofortige Antwort und sind nicht als eigenständige Beratungseinheit zu verstehen. Regelmäßiger oder umfänglicher Zwischenkontakt kann gesondert vereinbart und berechnet werden.

§ 9  Qualitätssicherung und professionelle Standards
Der Berater verpflichtet sich, seine Leistungen auf Basis anerkannter professioneller Standards der systemischen Beratung und Prozessbegleitung zu erbringen.

Die Leistungen des Beraters ersetzen keine psychotherapeutische, medizinische, rechtliche oder steuerliche Beratung. Der Berater empfiehlt dem Klienten, bei Bedarf entsprechende Fachpersonen hinzuzuziehen.

§ 10  Schlussbestimmungen
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie des jeweiligen Einzelauftrags bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses selbst.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen möglichst nahekommt.
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss seiner Kollisionsnormen sowie des UN-Kaufrechts (CISG).
Als ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis wird das sachlich zuständige Gericht in Bregenz vereinbart.