Zwischen den vielen Büchern schafft das kleinformatige Gemälde
eine Zone, die sich dem Ordnungsprinzip der Bibliothek entzieht.
Kein Titel, keine Aussage. Nur Wasser, Dunst, reflektiertes Licht
und das sanfte Verschwimmen von Bäumen, die sich im Nebel
auflösen. Das Gemälde bringt Weite in einen Raum, der eigentlich
keinen Horizont hat. Der Blick, der sonst an Buchrücken
hängenbleibt, findet eine Tiefe, die nach innen geht.
Keinformat in einer Bibliothek
Es hätte ein großes Gemälde gebraucht, um die Wand zu füllen.
Es brauchte dieses kleine, um ihr Zentrum zu geben