In der angelo-amerikanisch geprägten Welt
gibt es einen Standard des akad. Denkens


Das Thesenpapier

Das Thesenpapier ist eine kurze wiss. Arbeit von bis zu 2500 Zeichen (ohne Leerzeichen). Darin wird eine eigene Meinung mit drei zentralen Thesen entfaltet. Die Thesen sind Aussagen, die ohne großen Aufwand nachprüfbar und diskutierbar sind. Das Thesenpapier endet mit einem persönlichen Statement.

Ein Thesenpapier hat folgenden Aufbau:.
  • Header 
  • Summary
    1. Satz: Grundlegende Thematik (A)
    2. Satz: Einbettung der Thematik in einen Rahmen/Kontext
    3. Satz: 2 Aspekte
(A1, A2) des Themas in Rangreihe
  • Grundthematik (A)
    1. Satz: Aussagesatz
    2. Satz: Entfaltung der Aussage
    3. Satz: Konkretisierung der
Entfaltung der Aussage
  • Wesentlichster Aspekt (A1)
    1. Satz: Aussagesatz
    2. Satz: Entfaltung der Aussage
    3. Satz: Konkretisierung der
Entfaltung der Aussage
  • Zweitwichtigster Aspekt (A2)
    1. Satz: Aussagesatz
    2. Satz: Entfaltung der Aussage
    3. Satz: Konkretisierung der
Entfaltung der Aussage
  • Statement
    1. Satz: Grobazusammenfassung der roten Textpassage
    2. Satz: Copy&Paste des
3. blauen Satzes
    3. Satz: Eigenes Statement zum Thema


Vorgehen
1) Im Brainstorming 5-10 Thesen grob vorformulieren
2) 3 bedeutsame Thesen auswählen
3) Thesen konkret ausformulieren
     - für jedeThese einen Aussagesatz erstellen.
     - jeden Thesensatz mit 2 oder 3 Sätzen begründet entfalten
4) Thesen grob zusammenfassend in einem Satz verdichten
5) Kernsatz als fokussierte Zusammenfassung formulieren
6) Formulierten Kernsatz als 3. Satz im ersten Absatz verwenden
7) Die ersten beiden Sätze formulieren:
     - 1. Satz: Hauptthema des Papiers darlegen
     - 2. Satz: Gewählten Kontext des Hauptthemas aufzeigen
8) eigenstänidfes Statement in einem Satz ausformulieren
9) Einen Header bzw. Eye-Catcher formulieren, der auf den Textinhalt hinweist

Details: Wikiversity-Seite  | Visualisierung der Struktur   Formular 

 

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Prof. (FH) Dr. Falko E. P.  Wilms
Hochschullehrer für Probleme

- der Gestaltung von Organisationen
- der Steuerung von Prozessen
- der gemeinsamen Entscheidungsfindung