Wer schreibt, der bleibt (im Bilde)

Es gilt heute kognitionswissenschaftlich als erwiesen, dass handschriftliche(!) Notizen von unschlagbarer Wirkung für das geistige Verarbeiten und Behalten von Lehrinhalten ist. Die Cornell Notes haben sich für akademische Lehrangebote bewährt und bestehen aus einer Aufteilung der Seite in 3 Bereiche sowie aus 5 Regeln zur Nutzung dieser Bereichen.
Im mittleren Bereich des Blattes wird mitgeschrieben. In einer Nachbearbeitung werden die rechte und die untere Spalte beschriftet.
Im rechten Bereich des Blattes werden Schlüsselbegriffe, zentrale Ideen oder Fragen auf der Höhe notiert, auf dem die passende Notiz im Mittelteil des Blattes steht.
Im unteren Bereich des Blattes wird sehr knapp in eigenen Worten formuliert, worum es in den Notizen im Kern geht. Auch Anschlussfragen oder Transfermöglichkeiten zu anderen Anwendungen sind sinnvoll.

Folgende Regeln helfne, der Mitgeschriebene möglichst gut zu behalten:
1) so gut wie möglich im mittleren Bereich mitschreiben

2) in der Nacharbeit
die Mitschrift
    a) im rechten Bereich mit treffenden Stichworten versehen
    b) im unteren Bereich prägnant zusammengefasst

3) der mittlere Bereich wird abgedeckt und so gut es geht erinnert

4) das Erinnerte wird gedanklich mit "Leben gefüllt"

5) die Schritte ab 3 werden reglmäßig wiederholt

Dieses Vorgehen stammt von Dr. Walter Pauk von der Cornell University. Es ist heute ein weit verbreitetes System, um sich den Stoff eines Lehrnangebotes oder Fachlektüre zu erschließen. Erfahrungsgemäß verbessert dieses Vorgehen die Lernfähigkeit nachhaltig.







 
Prof. (FH) Dr. Falko E. P.  Wilms
Hochschullehrer für Probleme
- der Gestaltung von Organisationen
- der Steuerung von Prozessen
- der gemeinsamen Entscheidungsfindung

  

  
>> PDF-Vorlage <<

Im Original werden Schlüsselbegriffe, zentrale Ideen oder Fragen i neiner linken spalte notiert.
Bei Verwendung von dicken Ordnern wird der rechten Bereich des Blattes schneller erkannt, das wird heute als angenehmn empfunden